Abgasuntersuchung (AU) nicht bestanden? Was tun?

Die neue Abgasuntersuchung stellt viele Diesel-Fahrzeugbesitzer vor große Herausforderungen: Was können Sie tun, wenn Ihr Fahrzeug die AU nicht besteht und welche Rolle spielt dabei die professionelle Partikelfilterreinigung?

Die Herausforderung: Neue Partikelzahlmessung führt zu hohen Durchfallquoten

Im Juli 2023 trat in Deutschland eine signifikante Änderung in der Abgasuntersuchung für Dieselfahrzeuge in Kraft: die Partikelmessung. Diese neue Regelung ersetzt das bisherige Verfahren, das weniger präzise war, und zielt darauf ab, die Emission von Rußpartikeln effektiver zu kontrollieren. Der Grenzwert der Partikelkonzentration wurde auf 250.000 Partikel pro Kubikzentimeter festgelegt, während bei effizienten Partikelfiltern die Werte normalerweise um die 10.000 Partikel pro Kubikzentimeter liegen.

Diese neue Methode hat jedoch zu einer erhöhten Durchfallquote bei der Hauptuntersuchung (HU) geführt. Das betrifft nicht nur ältere Diesel PKW, auch neuere Modelle, die nach drei Jahren zur ersten Hauptuntersuchung kommen, zeigen Probleme. Fahrzeuge, die diese Tests nicht bestehen, weisen oft Partikelfilter auf, die nicht mehr effizient arbeiten. Die TÜV-Statistik zeigt, dass zwischen August und Oktober 2023 allein 32.285 Fahrzeuge die Prüfung im ersten Anlauf nicht geschafft haben – was einer Durchfallquote von 3,4 Prozent entspricht.

Technische Diskrepanzen: Der Unterschied zwischen Typgenehmigung und HU-Verfahren

Ein wesentlicher Aspekt der neuen Herausforderungen ist der Unterschied zwischen den Messverfahren, die bei der Typgenehmigung von Fahrzeugen und den Untersuchungen für die Hauptuntersuchung angewendet werden. Bei der Typgenehmigung wird die Gesamtpartikelanzahl pro gefahrenem Kilometer gemessen, was die langfristige Emissionserwartung eines Fahrzeugs unter idealisierten Testbedingungen widerspiegelt.

Partikelmessung nach AU-Leitfaden ab 2023
Partikelmessung nach AU-Leitfaden ab 2023

Im Gegensatz dazu misst das Verfahren bei der HU/AU die Partikelanzahl pro Volumen des Abgases, was eine direktere Messung der aktuellen Emissionen eines Fahrzeugs unter realen Bedingungen darstellt. Diese Diskrepanz führt zu Problemen, da Fahrzeuge, die bei der Typgenehmigung die Anforderungen erfüllten, möglicherweise nicht die strengeren, auf das Abgasvolumen bezogenen Grenzwerte der HU/AU passieren. Dieses Phänomen wurde bei vielen Ford-Modellen beobachtet, die trotz relativ geringer Laufleistung die neuen Grenzwerte nicht einhalten.

Die Einführung der neuen Messmethode hat somit eine Lücke zwischen den Erwartungen der Gesetzgebung und der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Partikelfilter aufgezeigt, was die Notwendigkeit von regelmäßigen Überprüfungen und Wartungen der Partikelfilter unterstreicht.

Kostenfalle Abgasuntersuchung: Warum moderne Diesel Probleme haben

Die Einführung der strengeren Partikelzahlmessung bei der Abgasuntersuchung hat besonders für Besitzer neuerer Diesel-Fahrzeuge ein frustrierendes Problem geschaffen. Viele dieser Fahrzeuge, die die Typgenehmigungstests bestanden haben, scheitern nun an den realen Anforderungen der Hauptuntersuchung (HU). Dies führt zu der paradoxen Situation, dass Fahrzeuge, die technisch auf dem neuesten Stand sind und alle Vorschriften bei der Herstellung erfüllen, dennoch die neuen Emissionsprüfungen nicht bestehen.

Ein wesentliches Problem dabei ist, dass es bei Nichtbestehen der Abgasuntersuchung (AU) keine Garantie- oder Gewährleistungsansprüche gegen den Hersteller gibt. Die Hersteller haben im Rahmen der Typgenehmigung alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt, daher sind rechtliche Ansprüche aufgrund der Ergebnisse der HU/AU nicht durchsetzbar. Dies hinterlässt viele Fahrzeugbesitzer ohne Unterstützung, die mit erheblichen Kosten bis zu 3000€ für Reparaturen oder den Austausch von Teilen konfrontiert sind, wenn ihre Fahrzeuge die Untersuchung nicht bestehen.

Lösungen zur Reduzierung hoher Reparaturkosten bei der AU

Der Austausch des Partikelfilters ist oft die erste Überlegung, kann jedoch sehr teuer sein. Kulanzleistungen des Herstellers sind möglich, aber nicht garantiert und oft an strenge Voraussetzungen gebunden. Dies macht sie zu einer unsicheren Option für viele Betroffene.

Partikelfilterreinigung: Eine kosteneffiziente Alternative zum Austausch

Eine effektive und wirtschaftliche Lösung bietet die professionelle Reinigung des Partikelfilters. Unsere Partikelfilterreinigung entfernt Ruß und Asche, die sich im Filter angesammelt haben und dessen Funktion beeinträchtigen. DPF Reinigung stellt eine viel günstigere Alternative zum teuren Filteraustausch dar und kann helfen, die Funktionalität des Filters wiederherzustellen, sodass er die Anforderungen der neuen Abgasuntersuchung erfüllt.

Reinigung eines PKW Partikelfilters
Reinigung eines PKW Partikelfilters

Vorteile der DPF Reinigung

  • Kosteneffizienz: Die Reinigung kostet einen Bruchteil eines neuen Filters und vermeidet hohe Austauschkosten.
  • Umweltfreundlichkeit: Durch die Wiederverwendung des Filters wird Abfall reduziert und Ressourcen werden geschont.
  • Lebensdauerverlängerung: Regelmäßige Reinigung kann die Lebensdauer eines Partikelfilters signifikant verlängern.
  • Schnelle Verfügbarkeit: Die Reinigung ist oft an einem Tag erledigt, was das Fahrzeug schnell wieder verfügbar macht.

Die professionelle Reinigung von Partikelfiltern bietet eine praktische Lösung für das Problem der neuen Prüfungsstandards, ohne dabei auf kostspielige Neuteile zurückgreifen zu müssen. Sie ermöglicht es Fahrzeughaltern, den strengen neuen Emissionsanforderungen gerecht zu werden, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.